Die beste Zeit, ein Problem anzupacken, ist die Zeit vor seiner Entstehung - Ray Freeman
Forderungsausfälle vermeiden Bonitätsauskunft schützt vor Zahlungsausfall
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Credit Risk Management

Risikomanagement - Debitorenmanagement

Unerlässlich: Credit Risk ManagementWarum Risikomanagement ? Immer mehr Kunden lassen sich immer mehr Zeit mit der Bezahlung ihrer Rechnungen. Zahlungsfristen zwischen 30 und 60 Tagen sind die Regel - totale Forderungsausfälle durch Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit der Kunden leider auch. Auch wenn sich die meisten Unternehmen auf diese Situation eingestellt haben, so werden schleppende Zahlungseingänge oder gar totale Forderungsausfälle zunehmend zum Problem. Vor allem kleine und mittlere Firmen, die in der Regel nur über eine dünne Eigenkapitaldecke verfügen, stolpern häufig über diese ungewollten „Kredite“ an Kunden.
Darum hat die Bundesregierung zum 1 Januar 2000 das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen verabschiedet. Der Kunde kommt danach in Verzug, wenn er 30 Tage nach Erhalt der Rechnung bzw. 30 Tage nach dem genannten Fälligkeitsdatum seine Rechnung immer noch nicht beglichen hat.
Debitorenmanagement bedeutet aber weit mehr, als Mahnungen zu schreiben: es bedeutet Prävention, eine konsequente Betriebsmittelplanung und effektive Systematik.
Forderungsmanagement Checkliste

  1. Bonitätsprüfung des Kunden im Vorfeld der Auftragsannahme / Lieferung
  2. Feststellung der Firmendaten und Vertretungsberechtigung des Kunden
  3. Unmissverständliches, klar definiertes Vertragswerk über die Erbringung einer Leistung - Leistungsvolumen, Spezifikation von Leistung und Gewährleistungsfristen, Pflichtenheft und vor allem die genaue Festlegung der Zahlungsmodalitäten (Zahlungsfristen, Zahlungsweise, etc.)
  4. Zügige und zeitnahe Rechnungsstellung nach der Leistungserbringung; hierbei ist insbesondere auf genau definierte und in der Rechnung spezifizierte Zahlungsfristen zu achten
  5. Konsequente Zahlungsüberwachung und zeitnahe Feststellung eines eventuellen Zahlungsverzugs
  6. Bonitätsüberwachung bei Dauerlieferverhältnissen
  7. Konsequentes Mahnwesen bei Überschreitung vereinbarter Zahlungsziele; hierbei ist insbesondere auf die richtige "Tonalität" und Formulierungen zu achten
  8. "Vertröstungsstrategien" des zahlungssäumigen Kunden sollten nicht hingenommen werden - Fristensetzung sehr wichtig
  9. Zügige und zeitnahe Beitreibung der Forderung durch ein geignetes Inkassoinstitut oder einem Rechtsanwalt
  10. Für viele Firmen erweist sich eine pauschale Kreditversicherung oder Factoring ( = Forderungsverkauf ) als geeignetes Mittel zur Absicherung eines Zahlungsausfalles; hierbei sind jedoch im Rahmen der Kalkulation des Auftragsvolumens, die durch solch eine Versicherung entstandenen Mehrkosten zu beachten.
Unsere Seminare und Beratung zum Thema helfen Ihrem Unternehmen entscheidend hinsichtlich Vorbeugung von Zahlungsausfall und Liquiditätsplanung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf !

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stellt Existenzgründern mit dem Infoletter Forderungsmanagement ebenfalls wertvolle Informationen zum Thema zur Verfügung.


Forderungsmanagement gegen Zahlungsausfall



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