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| Deutsche Bank mit schlechten Noten
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Rating umgekehrt: Die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) hat die Kreditpolitik der Geldinstitute von den Chefs von 980 Firmen bewerten lassen. Gesamthaft erhielten die Institute mit 3,47 nur eine knapp befriedigende Gesamtnote. Besonders pikant: der Branchenprimus, die "Deutsche Bank" und die Commerzbank befanden sich mit einer 4,4 bzw. einer 4,1 deutlich unter dem Durchschnitt der Konkurrenz.
In einer großflächig angelegten Umfrage haben die Mitglieder der ASU ihre Erfahrungen mit den deutschen Banken wiedergegeben - mit zuweilen erschreckenden Ergebnissen: Flächendeckende Kreditverweigerung, ständig wechselnde Ansprechpartner und intransparente Entscheidungen sind scheinbar gängige Praktiken der betroffenen Kreditinstitute.
Laut Aussage von Max Schön, Chef der ASU, haben sich die "Deutsche Bank" und die Commerzbank "offensichtlich vom Mittelstand verabschiedet". Mangelhafte Mittelstandsorientierung, schlechte Betreuungsqualität, schlechte Konditionen in der Firmenfinanzierung, sowie fehlende Transparenz bei Kreditentscheidungen liessen die "Deutsche Bank" und die Commerzbank in den Augen der Firmenchefs besonders schlecht abschneiden.
Hoch in der Gunst der Mittelständler stehen laut Umfrage Sparkassen und Genossenschaftsbanken.
Die Zukunftsperpektive der Mittelständler sieht allerdings nicht besonders rosig aus: für zwei Drittel der Befragten ist der Kreditzugang seit dem Jahr 2000 deutlich schwerer geworden; für 2004 werden sogar weitere Verschlechtungen erwartet.
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