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| Forderungsausfall vermeiden
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Forderungsausfälle oder nennenswerte Zahlungsverzögerungen sind häufige Ursachen für Firmeninsolvenzen oder -aufgaben. Das Ausbleiben bereits eingeplanter Zahlungen aus erbrachten Dinstleistungen oder getätigten Lieferungen verursacht häufig erhebliche Liquidtätsprobleme.
Straffes und sorgfältig geplantes Risk Management hilft, Liquiditätsverlust und durch Forderungsausfälle verursachte Zahlungsprobleme zu vermeiden. Alle Präventivmassnahmen, die zur Vermeidung von Zahlungsausfällen sowie zur Früherkennung von Risiken führen, werden unter dem Begriff Risikomanagement zusammengefasst. Einige Faktoren die hierfür in Betracht kommen, sind:
- Bonitätsprüfungen im Vorfeld der Auftragsausführung / Lieferung bei Neukunden
- ständige Bonitätsüberwachung bzw. Auswertung eigener Zahlungserfahrungen bei Bestandskunden zur Früherkennung möglicher Zahlungsschwierigkeiten
- klar definierte Zahlungsziele und Skonti
- zeitnahe Rechnungsstellung und automatisierte Überwachung von Zahlungseingängen
- straffes Mahn- und Inkassowesen, um möglicherweise bedrohte Forderungen zeitnah zu realisieren bzw. zu titulieren
Bei der Einführung von Risikomanagement-Systemen, sollten Prävention, ein festes Regelwerk, sowie direkte Kommunikation zwischen Geschäftsführung (als Entscheidungsorgan), Vertrieb (als operative Kraft) und Buchhaltung eine besondere Beachtung finden. Aufgrund von Bonitätsanfragen und sonstigen Auskünften festgelegten Kreditlimits sollten vom Vertrieb strikt eingehalten werden; Kunden, die in Zahlungsschwierigkeiten sind, sollten auf Barzahlung umgestellt werden. Bei langjährigen Bestandkunden die nicht mehr (wenn auch nur vorübergehend) kreditwürdig sind, sollte eine möglichst "elegante" aber zeitnahe Lösung zur Begleichung ausstehender Forderungen angestrebt werden.
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